Du hast mit viel Liebe, Anstrengung und Geschick ein erfolgreiches Amazon FBA Business aufgebaut. Doch nun möchtest du zu neuen Ufern aufbrechen oder dein Leben ein wenig ruhiger gestalten. Das ist natürlich kein Grund, dein Unternehmen einfach aufzulösen. Ein bereits gut laufendes Amazon FBA Business ist sowohl als Geldanlage für Investoren, als auch als Geschäftsmöglichkeit für Jungunternehmer interessant. Auch für bereits bestehende andere Unternehmen stellt es eine verlockende Chance dar, ihr Portfolio zu erweitern. Für dich bedeutet das eine Chance, zusätzliches Startkapital für dein nächstes Unterfangen zu gewinnen oder deine Ersparnisse aufzubessern. In diesem Artikel erfährst du, was du tun kannst, um dein Amazon FBA Business möglichst gewinnbringend zu verkaufen.

Was ist dein Unternehmen wert?

Wer etwas gewinnbringend verkaufen möchte, muss es zu einem marktüblichen, aber nicht unrealistischen Preis anbieten. Bei deiner üblichen Ware fällt dir das nicht schwer, denn du kennst den Markt und die Qualität deiner Produkte. Doch wie ermittelst du, was dein Unternehmen wert ist?

Die Grundlage für die Wertermittlung eines Amazon FBA Business bildet der durchschnittliche monatliche Gewinn, den du durch die Unternehmung erzielst. Um den Verkaufswert des Unternehmens zu ermitteln, wird dieser mit einem Multiplikator multipliziert. Das Inventar wird bei der Wertermittlung üblicherweise nicht berücksichtigt, sondern auf den Gewinn hinzugerechnet. Dies gilt auch für nicht notwendige Betriebsausgaben, sowie das Geschäftsführergehalt. Hiermit ergibt sich dann das „korrigierte EBITDA“, also der für die Berechnung des Kaufpreises angepasste Gewinn. 

Wie berechnest du den Gewinn bei der Verkaufspreisermittlung?

Bei der Berechnung musst du zunächst berücksichtigen, dass Umsatz nicht gleich Gewinn ist. Den monatlichen Gewinn berechnest du, indem du deine monatlichen Kosten für das Unternehmen vom monatlichen Umsatz abziehst. Heutzutage gibt es für Amazon FBA Verkäufer/innen einige Softwaretools, die die Berechnung des Gewinns nahezu vollautomatisiert durchführen und sauber alle Positionen aufschlüsseln. 

Ausgaben, die für die Ausführung der Geschäfte zwingend erforderlich sind, wie Einkaufskosten für Ware, Materialkosten und Löhne deiner Mitarbeiter, müssen auf jeden Fall abgezogen werden.

Auch manche Geschäftsreisen und Veranstaltungsbesuche sind durchaus als zwingend erforderlich einzustufen. Dazu gehören zum Beispiel Messebesuche und die Pflege der Kontakte zu wichtigen Kunden und Lieferanten. Auf diese Ausgaben wird auch der Käufer deines E-Commerce-Business nicht verzichten können, wenn er es mit gleichbleibendem Erfolg weiterführen möchte. Das Geschäftsführergehalt variiert von Unternehmen zu Unternehmen stark. Einige Geschäftsführer zahlen sich kaum Geld aus, andere dagegen gönnen sich ein stattliches Gehalt. Um eine standardisierte Bewertungsgrundlage zu ermöglichen, wird daher dein Geschäftsführergehalt zur Ermittlung des korrigierten EBITDA auf deinen monatlichen Gewinn hinzuaddiert.

Wie verbesserst du den Multiplikator?

Der Multiplikator ist von mehreren Faktoren abhängig. Am Markt werden Amazon basierte Unternehmen in der Regel mit dem 18 bis 36-fachen auf das monatliche, angepasste EBITDA bewertet. Dabei entspricht der Verkaufspreis also dem Gewinn von eineinhalb bis zu drei Jahren. Ältere, bereits länger auf dem Markt etablierte Unternehmen sind tendenziell größer und haben sich bereits am Markt bewiesen. Dadurch erhalten sie höhere Multiplikatoren als noch relativ junge, kleinere Unternehmen. Wahrscheinlich möchtest du mit dem Verkauf nicht warten, bis der Multiplikator durch die Skalierung des Unternehmens wächst. Es gibt aber auch einige andere Faktoren, die sich rascher beeinflussen lassen und einen höheren Verkaufspreis deines Amazon FBA Business rechtfertigen.

Tipp 1: Outsourcing deiner Aufgaben

Käufer, die an einem Amazon FBA Business interessiert sind, wollen meist möglichst wenig selbst Hand anlegen, sondern hauptsächlich Managementaufgaben durchführen und sich auf die Verbesserung der Produkte und Prozesse fokussieren. Reine Investoren möchten am liebsten nur ihr Geld arbeiten lassen und den Rest anderen überlassen. Deshalb sind sie bereit, einen höheren Preis für ein Unternehmen zu zahlen, bei dem sie sich nicht persönlich um die Qualitätskontrolle oder den Versand kümmern müssen. Zudem können spezialisierte Dienstleister die anfallenden Aufgaben oft kostengünstiger und effizienter abwickeln, als dies mit eigenem Personal möglich wäre. Dies verbessert somit auch zusätzlich die Kostenstruktur und Gewinnmargen deines Unternehmens.

Tipp 2: Führe das Unternehmen / deine Marke separat

Wenn du an mehreren Projekten gleichzeitig arbeitest, achte darauf, dass das zu verkaufende Amazon FBA Business, beziehungsweise die Amazon FBA Marke, getrennt von den anderen Projekten läuft. Führe eine getrennte Buchhaltung ein und outsource die Buchhaltung am besten an einen Profi. Auch hierfür gibt es einige, auf E-Commerce-Business spezialisierte, Dienstleister.

Tipp 3: Erweitere dein Produktportfolio

Es ist nicht ratsam, von einem einzigen Produkt oder einem einzigen Lieferanten abhängig zu sein. Ein Unternehmen mit mehreren Produkten, mehreren Lieferanten und einem nicht allzu eng definierten Zielpublikum ist für die meisten Käufer attraktiver, da ein allzu hohes Risiko vermieden wird.

Tipp 4: Baue Wissen im Unternehmen auf

Durch Weiterbildung deiner Mitarbeiter oder auch Anwerben bereits umfassend ausgebildeter Mitarbeiter kann sich das Unternehmen stets weiterentwickeln und verbessern. Der Käufer muss selbst weniger Fachwissen mitbringen, wenn dieses bereits im Unternehmen vorhanden ist. Er kann einen größeren Anteil der Arbeit dem bereits vorhandenen Personal überlassen und die Übernahme gelingt leichter. Generell ist es für einen Käufer besser, wenn das Unternehmen zu großen Teilen auch ohne den Gründer oder Inhaber funktioniert.

Tipp 5: Überlege dir, an wen du deine Amazon FBA Marke verkaufen möchtest

Bisher war die bequemste Methode, ein Unternehmen zu verkaufen, meist über einen Unternehmensmakler. Er steuert die nötige Erfahrung bei und erreicht mehr potenzielle Käufer. Dabei ist ein solcher Service durch Maklerprovision allerdings nicht günstig. Verkäufer/innen von Amazon FBA Businesses müssen hier mit 10%-20% Kommission auf den Verkaufspreis rechnen. Hinzu kommt, dass die gefundenen Käufer oftmals wieder einen Rückzieher machen oder die Finanzierung platzt. Das kostet dann oft viel Zeit. 

Eine neue Möglichkeit bieten Direktkäufer wie beispielsweise Brands United. Diese akquirieren Amazon FBA Marken mit eigenem Kapital und fügen diese in ihr bestehendes Produktportfolio ein, um sie professionell und verantwortungsvoll weiter wachsen zu lassen. Dadurch hast du nicht nur einen finanziellen Gewinn, sondern auch die befriedigende Gewissheit, für eine erfolgreiche Zukunft deines Online-Business gesorgt zu haben. Bei Brands United fällt zudem die Verkaufsprovision weg, da du deine Marke direkt an den Käufer ohne Intermediär verkaufst. 


Nähere Informationen zu Brands United und dem 30-Tage Verkaufsprozess findest du unter www.brands-united.de

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